Kunst verbindet: Der Kunstverein ermöglicht den Erwerb von „Affam und Äffa“

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Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Herbert Gerisch-Stiftung hat der Verein zur Förderung der Kunst in Neumünster e. V. 50 Prozent der Anschaffungskosten für das Werk „Affam und Äffa“ von Inge Pries gespendet. Damit konnte die Stiftung das zweiteilige Gemälde aus dem Jahr 2000 erwerben.

Inge Pries, 1958 in Lübeck geboren, lebt und arbeitet in Hamburg und Neumünster. Ihre künstlerische Arbeit verbindet Erinnerungsbilder mit fantastischen Bildwelten. Menschliche und menschenähnliche Figuren, mythologische Motive und Bezüge zur Kunstgeschichte prägen ihre Malerei.

„Affam und Äffa“ zeigt zwei affenartige Figuren in Anlehnung an Adam und Eva. Mit humorvollen Details, einer ungewöhnlichen Bildsprache und einem Rahmen aus echtem Nerz hinterfragt Inge Pries vertraute Vorstellungen vom Mensch-Tier-Verhältnis und interpretiert den Paradiesmythos auf eigenwillige Weise neu.

Maren von Dollen, erste Vorsitzende des Kunstvereins, freut sich über die gelungene Zusammenarbeit: „Es ist uns wichtig, zum Jubiläum der Herbert Gerisch-Stiftung unsere Verbundenheit mit der Stiftung und unserer Stadt sichtbar zu machen. Mit der Unterstützung dieses Werks fördern wir nicht nur Kunst, sondern auch eine Künstlerin, die eng mit Neumünster verbunden ist.“

Das Werk ist im Café der Herbert Gerisch-Stiftung zu sehen und kann während der Öffnungszeiten von Besucherinnen und Besuchern betrachtet werden. Damit wird Kunst an einem Ort erlebbar, an dem Menschen zusammenkommen und sich begegnen.

Die Förderung steht beispielhaft für das Anliegen des Vereins zur Förderung der Kunst in Neumünster e. V., Kunst in der Stadt sichtbar zu machen und ihre Begegnung mit einem breiten Publikum zu ermöglichen.